Satzung

Satzung des Unternehmer Coaching Netzwerks

§ 1Name

 Die Unternehmenskooperation zum Thema Coaching trägt den Namen „Unternehmer Coaching Netzwerk“. Die offizielle Abkürzung ist UCN.
§ 2 Zweck

 (1) Das UCN verfolgt den Zweck, Coaching zum Nutzen der beteiligten Unternehmen und Institute weiter zu entwickeln.

(2) Dieser Zweck soll insbesondere erreicht werden durch: a) einen Austausch von Vertreter/innen der beteiligten Unternehmen und Institute untereinander sowie unter Einbeziehung von firmeninternen und selbständigen Coaches.

b) Bildung von firmenübergreifenden Arbeitsgruppen zu coachingrelevanten Fragestellungen mit dem Ziel, umsetzbare Ergebnisse zu erarbeiten.

c) gegenseitige Unterstützung beim Aufsetzen und Betreiben eines Pools interner Coaches.

d) Aufsetzen von Lehr- und Vortragsveranstaltungen.

(3) Der UCN verfolgt keine Gewinnabsichten. Benötige Mittel werden ausschließlich durch direktes Sponsoring der beteiligten Unternehmen und Institute aufgebracht.
§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede/r Vertreter/in eines Unternehmens und Instituts mit Coaching Ausbildung werden, das ein Coaching betreibt oder konkrete Schritte zur Einführung eines, insbesondere internes, Coachings unternimmt, und dessen Vertreter einen aktiven Auftrag bezüglich Coaching von dem Unternehmen innehat.

Lehr- und Forschungseinrichtung können Mitglied werden, wenn sie sich theoretisch oder praktisch mit den Themen Coaching beschäftigen und sich entsprechend im Netzwert einbringen (z.B. Vorstellung wissenschaftlicher Analysen, Trends und Erkenntnisse, Unterstützung bei Veröffentlichungen, Unterstützung von Kooperationen zwischen Lehr- und Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu Forschungsfragen und Projekten).

(2) Die Unternehmen, Institute sowie Lehr- und Forschungseinrichtung müssen über entsprechende schriftliche Nachweise belegen, dass sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen und legitimieren jeweils 1 Vertreter/in zur Mitarbeit im UCN. Zusätzlich kann das Unternehmen eine/n Stellvertreter/in für die/den Vertreter/in benennen.

(3) Formen der Mitgliedschaft sind folgende:
a) Mitglied: Eine natürliche Person, die als legitimierte/r Vertreter/in jeweils ein bestimmtes Unternehmen, Institut bzw. eine Lehr- und Forschungseinrichtung vertritt. Nur diese Person ist berechtigt im Namen des Unternehmens, Instituts bzw. der Lehr- und Forschungseinrichtung bei Entscheidungen eine Stimme abzugeben. Bezogen auf die Vorstandswahl besitzt die Person aktives und passives Wahlrecht. Diese Person ist verpflichtet, regelmäßig und aktiv an den Treffen des UCNs sowie der Arbeitsgruppen teilzunehmen.
Die/der Stellvertreter/in hat das Recht das Mitglied bei den UCN-Treffen zu vertreten und besitzt ein aktives Stimm- und Wahlrecht. Ein passives Stimmrecht ist ausgeschlossen.
b) Fördermitglied: Eine natürliche Person, die als legitimierte/r Vertreter/in jeweils ein bestimmtes Unternehmen, Institut bzw. eine Hochschule vertritt. Bei Bedarf können Fachexperten für die strategische Weiterentwicklung des UCN’s als Fördermitglieder aufgenommen werden.
Diese Personen sind berechtigt an allen Veranstaltungen des UCNs teilzunehmen, ohne jedoch ein Stimmrecht zu besitzen (z.B. Wahl des Vorstands, Satzungsänderung).
c) Gäste: Auf Einladung von UCN-Mitgliedern können interne Coaches, andere Unternehmen, Institute und Lehr- und Forschungseinrichtung, sowie externe Coaches an den Veranstaltungen und Arbeitsgruppen des UCN teilnehmen. Die Teilnahme kann jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden. Auch aus der wiederholten Teilnahme entspringt kein Recht auf weitere Einladungen bzw. der Aufnahme in das UCN.

(4) Über die Aufnahme von neuen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Zur Aufnahmeentscheidung wird ein festgelegtes Aufnahmeverfahren durchgeführt. Entsprechende Nachweise der Bewerber müssen zur Entscheidung schriftlich vorliegen.

(5) Die Mitgliedschaft impliziert das Einverständnis der Mitglieder und der vertretenen Unternehmen und Institute das alle mitgliedschaftsbezogenen Daten im UCN öffentlich zugänglich sind. Das UCN beabsichtigt im Rahmen von Veröffentlichungen Namen von Mitgliedern und die dadurch vertretenden Unternehmen und Institute bekannt zu geben. Mitglieder und vertretende Unternehmen und Institute können von Fall zu Fall entscheiden, ob diese Benennung eingeschränkt wird.
§ 4 Mitgliedsbeiträge

Das UCN deckt seine Kosten derzeit durch direktes Sponsoring der beteiligten Unternehmen und Institute und erhebt daher keine Mitgliedsbeiträge.

 

§ 5 Anpassung der Mitgliedschaft

Sollte ein/e Vertreter/in über einen längeren Zeitraum der Verpflichtung zur aktiven Mitarbeit [§ 3 (3) (a)] nicht hinreichend nachkommen, ist die Mitgliederversammlung per Abstimmung berechtigt den Mitgliederstatus auf Fördermitglied anzupassen. Sollte ein Unternehmen, ein Institut bzw. eine Hochschule über einen längeren Zeitraum die Mitgliedskriterien nach § 3 (1) verletzen, ist die Mitgliederversammlung berechtigt die Mitgliedschaft auf Gast anzupassen.

 

§ 6 Übergangsregelung für bisherige Mitglieder

Der UCN hat den aktuell erreichten Reifegrad den bisherigen Unternehmen und Instituten sowie insbesondere dem persönlichen Engagement einzelner Personen zu verdanken. Wir möchten diesem Einsatz der letzten drei Jahre Rechnung tragen und einen konstruktiven Weg zu einem Übergang in die neue Struktur ebenen. Deshalb gilt für die unter §3 definierten Regeln eine Übergangsfrist bis Ende 2014, in der diese Unternehmen, Institute und Lehr- und Forschungseinrichtung bzw. die bisherigen Vertreter/innen Zeit haben, die geforderten Regelungen zu treffen und entsprechende Nachweise zu erbringen.

 

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch:
a) Tod
b) Austritt
c) Ausschluss
d) Auflösung des UCNs

(2) Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor,
• wenn ein Mitglied sich grob schädigend verhält und/oder gegen die Interessen des Vereins verstößt;
• bei rechtskräftiger Verurteilung des Mitgliedes;
• bei Schädigung des Ansehens des UCNs in der Öffentlichkeit.
Die Entscheidung über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich mit Begründung mitzuteilen.

 

§ 8 Organe

 Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung

 

$ 9 Der Vorstand

 (1) Der Vorstand des UCNs besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden, und zwei weiteren Mitgliedern. Die/der Vorstandvorsitzende soll eine Ausbildung zum Coach haben und aktiv in ihrem/seinem Unternehmen sowie im Unternehmer Coaching Netzwerk Coachingthemen vorantreiben.

(2) Der Vorstand wird jeweils für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlen erfolgen schriftlich in geheimer Abstimmung. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wird eine Mitgliederversammlung einberufen, um ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds zu wählen. (3) Der Vorstand ist berechtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, sofern sie einstimmig erfolgen und innerhalb einer Widerspruchsfrist von vier Wochen von der Mehrheit der Mitglieder angenommen wird.

 

§ 10 Aufgaben und Geschäftsführung des Vorstandes

(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des UCNs zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ des UCNs durch Satzung übertragen worden sind. Dem Vorstand obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
c) Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder und über die Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste des Vereins bzw. über den Ausschluss eines Mitgliedes;
d) Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes.

 

§ 11 Die Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich oder nach Bedarf statt. Die Mitgliederversammlung ist jedes Jahr von der/dem 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Ladungsfrist von zwei Wochen durch Einladung in Textform einzuberufen. Dabei sind die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung und Anträge auf Satzungsänderungen in der Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens dreißig Prozent der ordentlichen Mitglieder oder autorisierten Stellvertreter/innen erschienen sind. Zur Änderung des Vereinszweckes ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, wobei die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder schriftlich zu erfolgen hat.

(3) Ist die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue innerhalb von dreißig Tagen einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf diese Besonderheit ist bei der Neueinberufung hinzuweisen.

(4) Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, es sei denn, die Satzung sieht etwas anderes vor. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Stimmenthaltungen sind als nicht abgegebene Stimmen zu werten. Bei Wahlen ist, wenn nicht die anwesenden Mitglieder einstimmig Abstimmung durch Handhebung beschlossen haben, schriftliche Abstimmung durch Handzettel erforderlich. Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln erforderlich.

(5) Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von der/dem 1. Vorsitzenden gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern unverzüglich zu übermitteln.

(6) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn er dies für notwendig erachtet oder wenn mindestens dreißig Prozent der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe von Gründen fordern.

(7) Der Vorstand kann bestimmen, dass die Mitgliederversammlung mittels einer hierfür geeigneten elektronischen Plattform durchgeführt wird. Die Dauer der Versammlung kann auch über einen Zeitraum von mehreren Tagen ausgedehnt werden; die gleichzeitige Beteiligung der teilnehmenden Mitglieder ist nicht erforderlich. Die Möglichkeit einer demokratischen Meinungs- und Willensbildung ist über die gesamte Dauer der Versammlung zu gewährleisten. Über den Ablauf und die Gestaltung der elektronischen Mitgliederversammlung entscheidet der Vorstand. Der Vorstand sorgt für eine ausreichende Beteiligung der Mitglieder, denen der Zugriff auf die elektronische Plattform nicht möglich ist.

 

§ 12 Anträge

 Anträge auf Satzungsänderungen müssen dem Vorstand des UCNs sechs Wochen vor einer Mitgliederversammlung vorliegen.

 

§ 13 Arbeitsgruppen

Der Vorstand ist berechtigt, zur Weiterentwicklung von Themen, zu seiner Beratung und Unterstützung Arbeitsgruppen für spezielle Aufgaben und Themen einzuberufen. Die Aufgaben werden im Einzelnen vom Vorstand festgelegt.

 

§ 14 Auflösung

(1) Die Auflösung kann nur unter satzungsgemäßer Einberufung einer Mitgliederversammlung und unter Einhaltung der Regelungen in § 14 beschlossen werden.

Stand: 7.2.2013